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Die fünf Sinne der Katze sind von echter Premiumqualität. Nur bei wenigen Tieren sind alle so erlesen..

Ihr schärfster Sinn ist das Sehen. Bei Tageslicht gut zu sehen ist nichts Besonderes, aber in der Dämmerung und bei Mondschein sind sie wie alle nachtaktiven Tiere uns Menschen weit überlegen. Wie eine Fotoblende reguliert die Pupille die auf das Auge treffende Lichtmenge. Wenn wir die Chance dazu haben, sehen wirr bei Dunkelheit die Pupille groß und rund, bei starker Helligkeit sehen wir nir einen schmalen Schlitz. Durch die Wölbung der Hornhaut verfügt die Katze über einen 200 Grad Sehwinkel. Wo der Mensch seinen Kopf seitlich bewegen muß, sieht die Katze alles ohne Körperbewegung.

Die Ohren stehen den Augen der Katze an Qualität kaum nach. Sie hört Geräusche und Töne, die dem Menschen verborgen bleiben. Ihre Ohren richten sich perfekt nach der Quelle der Geräusche aus. Klingt spassig, ist aber wahr: die Katze hört das Mäusegewisper !
Das Ohr beherbergt einen weiteren Sinn, den Gleichgewichtssinn. Stockt dem Zuschauer nicht manchmal der Atem, wenn er Katzen auf Geländern, Balkonen und Dachgauben balancieren sieht? Aber sie bewältigen ihre balance mit elegance !

Ein weiteres Sinnesorgan sind die Tasthaare der Katze. Sie befinden sich an der Oberlippe , den Augen, am Kinn, an den Wangen und an der Rückseite der Vorderbeine. Sie agieren wie Fühler und warnen vor Hindernissen und Gefahren.

Etwas weniger wichtig ist für die Katze das Riechen und Schmecken. Ihre Nase wirkt zart am Körper und ist beim gesunden Tier stets feucht. Die Riechschleimhaut in der Nase enthält Millionen geruchsempfindlicher Zellen. Da kann der Mensch nur passen. Ein noch weitgehend unerforschtes Gebiet ist der Orientierungssinn der Katze. Bis heute ist nicht genau geklärt, wie das Zeitgefühl funktioniert - jeder Katzenliebhaber kennt die Auswírkungen - und wie die Katze aus unglaublichen Entfernungen nach Hause zurückfindet. Sind dabei der Sonnenenstand, die Sternbilder oder eine Art "Magnetsinn" am Werk? Irgendwann werden Wissenschaftler es herausfinden. Noch aber bleibt dem Mensch nur das Staunen.

Einen "Sinn" aber kennt der Katzenhalter genau, er hat keinen Namen, man könnte ihn vielleicht als Charakterstärke im Umgang mit dem Menschen bezeichnen.
Bestechlichkeit durch feine Happen? Nein, der Mensch hat dankbar zu sein, daß es der Katze mundet. man kann es drehen und wenden, die Katze hat wohl den grösseren Einfluß auf den Menschen als umgekehrt!
Was macht sie so beliebt? Ihr seidenweiches Fell, die Ruhe, die sie ausstrahlt - im Gegensatz zu manchem Hund geht kein Bedrohungspotential von ihr aus - die Schmusebereitschaft und ihre unendliche Spiellust. Das macht sie zu einem perfekten Haustier für Kinder , beschert aber auch dem alten Menschen Abwechslung.